Der Zusammenhang zwischen ED und Herzerkrankung

Der Zusammenhang zwischen ED und Herzerkrankung

In nahezu 70 % aller Fälle geht der koronaren Herzkrankheit eine erektile Dysfunktion (ED) voraus.1. ED kann ein Indikator einer stillen koronaren Herzkrankheit sein, die Ihnen noch nicht bewusst ist. Wenn Sie sich diesbezüglich Sorgen machen, sprechen Sie am besten zuerst mit Ihrem Hausarzt.

WAS GUT FÜR IHR HERZ IST, IST AUCH FÜR IHREN PENIS GUT

ARTERIEN VERSORGEN DEN GANZEN KÖRPER

Die Blutversorgung Ihres Penis beginnt in Ihrem Herz und wird über die Arterien in den Bauch zu kleineren Arterien fortgesetzt, die davon abzweigen und das Blut zum Penis transportieren. Bei sexueller Stimulation müssen diese Blutgefäße die Durchblutung schnell steigern. Wenn die Blutgefäße durch eine koronare Herzkrankheit blockiert sind (Atherosklerose), können Sie möglicherweise keine Erektion bekommen oder aufrechterhalten.1

WELCHE SYMPTOME ZEIGEN SICH ZUERST

ED und Herzerkrankung gelten als zwei Anzeichen desselben Krankheitsprozesses. Die kleineren Arterien im Penis sind früher von der Atherosklerose betroffen, möglicherweise schon drei oder mehr Jahre, bevor sich Symptome einer Herzerkrankung bemerkbar machen.1 Eine große internationale Studie hat herausgefunden, dass bei Männern mit ED eine im Vergleich zu Männern ohne oder mit leichter ED höhere Wahrscheinlichkeit besteht, an Herzerkrankungen zu sterben, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden bzw. mit Herzversagen in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden.2

WARUM WARTEN? ÜBERNEHMEN SIE DIE KONTROLLE

Sie können Ihr ED-Risiko verringern, indem Sie Ihr Herz gesund halten. Eine gesunde Lebensweise motiviert oftmals  dazu, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen und körperlich aktiver zu werden. Wenn die ED anhält, sind orale Medikamente oft die erste Behandlung der ED. Wenn orale Medikamente nicht für Sie geeignet sind, werden in der Regel eine oder mehrere der folgenden Behandlungen angewandt: Andere Medikamente, einschließlich Penisinjektionen, intraurethrale Pellets und topische Cremes, Vakuum-Systeme oder chirurgisch implantierte Systeme. Diese Optionen besprechen Sie in der Regel mit einem Facharzt.

WUSSTEN SIE DAS?

In nahezu 70 % aller Fälle geht der koronaren Herzkrankheit eine ED voraus1.

DIESE DINGE MÜSSEN SIE WISSEN

ED tritt in der Regel mindestens 3 Jahre vor einem Herzinfarkt auf und ist ein häufiges erstes Anzeichen einer Herzerkrankung bei Männern1.

  • Männer, die Medikamente für eine Herzerkrankung einnehmen, müssen ggf. auf eine andere ED-Behandlung als orale Medikamente zurückgreifen.
  • Schwellkörperimplantate haben bereits vielen Paaren geholfen, wieder ein aktives, befriedigendes Sexualleben zu haben.

BEHANDLUNG OHNE TABLETTEN

Orale Medikamente (Viagra™, Cialis™, Levitra™ und Stendra™) sind häufig die erste Therapielinie, aber sie funktionieren nicht für jeden – insbesondere nicht bei Männern mit einer Herzerkrankung. Männer, die für eine Herzerkrankung Nitrate einnehmen bzw. Alpha-Blocker bei erhöhtem Blutdruck, sind allgemein keine geeigneten Kandidaten für orale ED-Medikamente3. Außerdem wirken bestimmte Medikamente bei einigen Männern nicht. Wenn ED-Medikamente nicht infrage kommen, gibt es andere Optionen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt, welches die besten Alternativen für Sie sind.

EIN BEFRIEDIGENDES SEXUALLEBEN ERLEBEN

Das Finden einer befriedigenden Lösung für die erektile Dysfunktion kann ein lebensveränderndes Ereignis für viele Männer und ihre Partner darstellen. Bei einer Befragung von 200 Patienten und 120 Partnern fanden die Männer und ihre Partner das Schwellkörperimplantat befriedigend. 92 % der Patienten und 96 % der Partner berichteten von einer hervorragenden bzw. zufriedenstellenden sexuellen Aktivität4 Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Behandlungsmöglichkeiten.

Lernen Sie den Zusammenhang zwischen Ihren Symptomen &und ED kennen

Behandlungsmöglichkeiten gibt es für alle Männer mit ED

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Literaturhinweise

  1. Gandaglia G, Briganti A, Jackson G, et al. A systematic review of the association between erectile dysfunction and cardiovascular disease. Eur Urol. 2014 Mai;65(5):968-78.
  2. Bohm M, Baumhäkel M, Teo K, et al. Erectile dysfunction predicts cardiovascular events in high-risk patients receiving Telmisartan, Ramipril, or both: The ongoing Telmisartan alone and in combination with Ramipril global endpoint trial/Telmisartan randomized assessment study in ACE intolerant subjects with cardiovascular disease (ONTARGET/TRANSCEND) trials. Circulation. 2010 Mär 30;121(12):1439-46.
  3. Jackson G, Rosen RC, et al. The second Princeton consensus on sexual dysfunction and cardiac risk: new guidelines for sexual medicine. J Sex Med. 2006 Jan;3(1):28–36
  4. Montorsi R, Rigatti P, Carmingnani G, et al. AMS three-piece inflatable implants for erectile dysfunction: a long-term multi-institution study in 200 consecutive patients. Eur Urol. 2000;37:50-55.

 

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